felix schreibt

nachdem ich nun schon fast drei wochen in hadassah neurim bin, ohne dass ich was geschrieben habe, will ich das mal jetzt tun.
hadassah neurim liegt direkt am meer; von dem volontaershaus zum strand sind es keine 5 minuten, was super ist, da auch jetzt noch vorwiegend strandwetter herrscht. da wir, also meine beiden mitfreiwilligen aus deutschland und ich, fuer zehn monate bleiben, verrichten wir andere arbeit als die mit uns im gleichen haus wohnenden frewilligen (aus holland, australien und frankeich). waehrend jene in der kueche oder im lernzentrum arbeiten, wurden wir drei jeweils einer gruppe von kindern zugeteilt. im jugenddorf gibt es eine schule, zu der sowohl kinder aus der umgebung kommen, die jeden tag wieder zureuck nach hause fahren, aber eben auch kinder, die hier im dorf in eben den besagten gruppen leben. an drei wochenenden im monat fahren auch diese kinder nach hause, ansonsten und vor allem eben unter der woche sind sie hier. in jeder gruppe leben ca. 15 kinder. einige der gruppen (so auch meine) sind nach dem familienprinzip organisiert, will heissen, dass ein ehepaar (z.t. auch mit ihren „echten“ kindern) im gleichen haus mit den kindern wohnt. ich sollte uebrigens statt kinder besser jugendliche sagen, schliesslich sind sie 14-18 jahre alt. mach ich aber nicht. da die kinder vormittags in der schule sind, ist unsere arbeitsschicht ab dem mittagessen bis ca. 11 uhr, wenn es nachtruhe gibt. bisher bestand meine arbeit hauptsaechlich darin, mich mit den kindern zu unterhalten, soweit dies ihre englischkenntnise bzw. meine hebraeischkenntnisse zulassen. mein hebreaisch im uebrigen wird besser und besser, allein schon weil in meiner gruppe fast kein kind auf englisch kommunizieren kann. einen kostenlosen ulpan (sprachkurs), wie angekuendigt, gibt es hier leider nicht. deshalb weiss ich es um so mehr zu schaetzen, dass ich den ulpan in jerusalem gemacht habe und so eine basis habe, auf der ich aufbauen kann. ganz im gegensatz zu meinen mitfreiwilligen, die keinerlei grundkenntnisse haben.
in der letzten woche haben wir eine dreitaegige fahrt nach galilaea gemacht. dort sind wir vor allem gewandert in sehr faszinierenden landschaften (und mitten in der natur hier ein roemische muehle, dort eine kreuzfahrerburg, …). fotos davon sind entweder schon da oder folgen baldigst. da die fahrt von der schule aus organisiert worden ist, waren auch viele lehrer und unbekannte kinder mit dabei. wir als deutsche frewillige sind in dieser klassenfahrt atmosphaere sehr gut weggekommen, keinerlei pflichten wie etwa bettzeiten waren einzuhalten, aber auch wenn wir nachts eingeteilt wurden um evtl. fuer ruhe zu sorgen, hiess es im ernstfall dann immer: „nein wir brauchen doch nicht, wir sind genug, geh wieder schlafen.“
alles in allem ist das hier auf jeden fall ein erstklassiger ort, um als freiwilliger zu leben und zu arbeiten.

harry potter, maniac

nun hab ich fuer fast zwei wochen im chadar ochel (speisesaal) gearbeitet. d.h. jeden morgen um 5.24 aufwachen und ab ca. 6 uhr arbeiten, d.h. sauberes geschirr auffuellen, fruehstueckssachen (schokomilch, milch, joghurt etc.) aus dem kuehlschrank in die „buffetwagen“, dann gemuese waschen (je nachdem wieviel die leute gegessen haben, muss mehr gewaschen werden) das kann manchmal sehr nervig sein, und inzwischen kenn ich die hebraeischen namen fuer das gemuese wirklich gut genug. nunja, nach dem fruehstueck heisst es aufraeumen und saubermachen. entweder wird der komplette speisesaal geputzt oder aber es werden tische fuer den shabbat reingetragen und aufgebaut (oder rausgetragen, wenn der shabbat vorbei ist…).
oder aber mensch bekommt die ehrenvolle aufgabe lemata, d.h. downstairs, d.h. unten zu putzen, was die scherutim, d.h. toiletten beinhaltet. mittagessen heisst essen austeilen (nur der „hauptbestandteil“ des menues) und schauen ob genug geschir und besteck da ist. danach aufraeumen und fertig.
alles in allem eine nicht sehr spannende arbeit, und zum hebraeisch lernen auch nicht unbedingt sehr gut, denn die „chefin“ kommt aus argentinien und kann, sowie ich das mitkriege, noch weniger hebraeisch als ich. zumindestens was den satzbau und die verbformen angeht, die sie ganz gerne mit spanisch mixt. da sie auch kein englisch kann, ist die kommunikation durchaus spassig (und mein hebraeisch hilft mir sogar weiter…)
heute hab ich endlich mal wieder woanders gearbeitet: auf den feldern. zwar heisst das eine stunde eher aufstehen, aber dafuer gibt es arbeit, die einen befriedigt, ganz einfach deswegen, weil der erfolg sichtbar ist und die arbeit im wahrsten sinne des wortes schweisstreibend ist. von 6 bis zum fuehstueck um 8 musste ich (zusammen mit 3 anderen leuten) ein neu zu bestellendes feld aufraeumen, also jeglichen herumliegenden muell auf einen traktoranhaenger werfen. das ganze in sichtweite zur jordanisch-israelischen grenze, die vom ende des feldes 2-3 fusswegminuten entfernt liegt.
nach dem fruehstueck bekam ich die aufgabe 12 meter lange bewaesserungerungsrohre auf einen anhaenger zu hieven, um sie danach wieder auf einem anderem feld zu verteilen. heiss und anstrengend, da schon um 9 die sonne auf dauer recht unangenehm ist. aber wie gesagt, mir gefaellt die arbeit auf den feldern, obwohl koerperlich wesentlich anstrengender, besser. beim essen im speisesaal hatte ich das gefuehl was geschafft zu haben, und nicht, wie bei der arbeit im speisesaal eine nie endende taetigkeit zu verrichten. essen rein, essen raus saubermachen…

nun aber zu etwas voellig anderem:
naemlich zu meinen erfahrungen speziell als deutscher hier zu sein. stefan schrieb kuerzlich (hier:http://stefan-in-bolivien.myblog.de/stefan-in-bolivien/art/5310024/), dass er oft auf das dritte reich angesprochen wird, und zwar scherzhaft. dasselbe passiert mir hier mit einigen volontaeren, allerdings sieht die lage anders aus als bei stefan, der schreibt, dass die leute in bolivien wahrscheinlich nicht derart viel ahnung haben ueber „die geschichte ausserhalb boliviens“, da die meisten anderen volontaere hier juedisch sind. es sind durchaus auch teilweise sehr zynische witze bzw. „vergleiche“, bei denen ich mir denke, dass sie zu weit gehen, selbst wenn es alles im humorvollen stil vorgetragen wird. das gute an der sache ist naemlich, dass ich ihnen mit altbekannten antisemitischen motiven antworten kann. natuerlich haben nicht alle diese art von humor, aber bei manchen macht es durchaus spass so miteinander zu witzeln.
wobei mir grade einfaellt, dass die beiden volontaere aus china, die nicht juedisch waren und schon lange weg sind, mich auch gerne mit einem (witzig gemeintem) hitlergruss und einem „heil hitler“ (das ich garnicht verstanden habe) gegruesst haben. und bei denen war der bildungsstand ueber die geschichte des dritten reichs mit sicherheit nicht so hoch, ich erinnere mich daran, dass der eine chinese mich mirnichtsdirnichts waehrend einer „diskussion“ ueber nationen, nationalismus, patriotismus etc. gefragt hat: „you are a german and you are so kind. how was is possible, that the german army killed so many jews 70 years ago?“
nunja, das bringt mich zu einem weiterm punkt: ich werde fast immer mit grossen augen angestarrt, wenn ich erwaehne, dass ich „mein“ land nicht mag. dabei sage ich auch sogar meistens nur „nicht mag“, und belasse es dabei.
dazu vll. spaeter mehr.
ich bin unendlich untroestlich, dass meine blogeintraege wahrscheinlich schrecklich zum lesen sind, da ich einfach nur runterschreibe. aber so ist das leben eben, haette ich mehr zeit wuerde ich es vll. anders machen. und fotos gibt es vll. auch bald mal wieder welche.
achja:
שנה טובה לכולם

salatkoepfe, tomaten und muelleimer

shabbat ist heute, zeit zum blogschreiben.
ich hab drei arbeitsschichten hinter mir, und jedesmal musste ich etwas anderes tun.
an meinem ersten arbeitstag wurde ich bchasa eingesetzt, d.h. in einem gewaechshaus fuer salat. die ersten vier stunden hab ich mit dem ernten von ca. 200 salatkoepfen verbracht, die naechsten vier stunden habe ich ca. 2000 salatkoepfe neu eingepflanzt. eine sehr meditative arbeit, nicht anstrengend, eher kontemplativ. und da das gewaechshaus, welches platz fuer ca. 36000 salatkoepfe bietet, gekuehlt ist, ist das nicht der schlechteste platz zum arbeiten.
am tag darauf hiess es wieder um 5 uhr arbeiten, diesmal im miznon, eine 24 stunden raststaette an der wuestenstrasse, direkt ggue. vom kibbutz. die ersten zwei stunden habe ich dort mit tomaten schneiden verbracht, dann die gleiche menge an gurken einfach in ne maschine geschmissena, das dauerte dann 5 minuten. diverse snacks durfte ich mit preisschildern versehen, und die letzte stunde das besteck zum glaenzen bringen. diese auch sehr beruhigende arbeit wurde zeitweise unterbrochen, da ich schnell ein paar tabletts aus dem restaurant zur spuelmaschine bringen musste. ein sehr interessanter wechsel von stressiger, schneller arbeit in sichtweite des kunden zur ruhigen beschaeftigung. es ist auch sehr interessant zu sehen, wieviel essen weggeschmissen wird, auch meine mit viel liebe geschnitten tomaten. im schnitt war noch 50 prozent der speisen auf den tellern.
am gleichen tag wurde ich auch zur schicht eingeteilt, die um 20.00 uhr abend beginnt und um drei uhr nachts endet. diese arbeit hat mir bisher am besten gefallen, es ist alles viel relaxter, ich konnte meine ivritkenntnisse anwenden, da die leute vom kibbutz, die mit mir gearbeitet haben, nicht unbedingt genug englisch, wenn ueberhaupt, verstehen bzw. sprechen.
so, das war der bericht ueber die arbeiten, von denen es noch mehr gibt. morgen z.b. muss ich ab 6 uhr im chadar ochel (speisesaal) arbeiten. dort wird die arbeit auf tische wischen, die gespuelten sachen wegraeumen, essen austeilen und dergleichen hinauslaufen.
die anderen volontaere sind alle recht nett, selbst wenn sie zum teil hoechst seltsame ansichten zu verschiedensten aspekten haben. so behauptet erik (aus schweden, merkt mensch doch schon am namen…), dass israel nur existiert, damit die usa quasi einen fuss in der tuer des nahen und mittleren osten haben. jegliche andere begruendung fuer die existenx dieses staates lehnt er ab, einzig allein aufgrund den usa existiert israel ueberhaupt noch. dass natuerlich die palaestinenser darunter leiden muessen, das ist das eigentlich schlimme an der ganzen geschichte, schliesslich wurde denen „ihr land geklaut“, und wo ist da schon der unterschied zwischen einem widerstandskaempfer und einem terroristen? deshalb findet er das palituch auch ein gutes identifikationssymbol fuer linke, und wenn nazis eins tragen, dann nur weil sie juden hassen, aber ansonsten dumm sind. naja, trotzdem ein netter typ.
gestern waren wir zu gast bei sudanesen, die seit einem jahr hier leben. sehr freundliche leute, aber nicht mit meinem musikgeschmack…
hier treffen schon viele verschiedene menschen aufeinander, das macht es wirklich spannend. wenn du z.b. beim mittagessen einen aus kanada triffst, der fuer zwei jahre in die israelische armee geht, und beim abendessen einen aus mexiko, der das gleiche tut. das beinhaltet natuerlich auch jede menge verschiedenster sprachen um einen herum, spanisch, koreanisch, chinesisch, schwedisch, englisch und natuerlich hebraeisch.
soderle, ich hab bestimmt sachen vergessen zu schreiben, dafuer hab ich sachen geschriebn, die ich nicht unbedingt schreiben wollte. achja, ich hab jede menge fotosfotos hochgeladen, viel spass damit.
schoene gruesse aus der wueste in den herbst.

welcome to yotvata

so schnell kanns gehen, dass es wieder genug stoff zum blogschreiben und zeit und internet gibt.
also, gestern gegen 4 uhr bin ich im kibbutz yotvata angekommen, zusammen mit einer australierin, die ich zufaellig in tel-aviv auf dem busbahnhof getroffen hab (aber auch nur, weil ich mein kibbutz-volunteer-t-shirt anhatte).
obwohl der busfahrer vergessen hat uns in yotvata rauszulassen und uns dafuer an der naechsten station rausgeschmissen hat, was in der wueste nicht ganz so toll ist, entwickelte sich alles zum besseren. denn es kam sehr bald ein bus, der uns eine station zurueckgefahren hat, und im kibbutz wurden wir auch sehr freundlich aufgenommen. ich hab das gefuehl (und so ist es ja auch), dass mein volunteer-year erst jetzt so richtig losgeht. innerhalb kuerzester zeit jede menge unbekannter gesichter, neue eindruecke und dazu die hitze.
es gibt momentan 14 freiwillige hier, aus der ganzen welt:
ich bin mit einem koreaner auf einem zimmer, im gleichen haus wohnen zwei chinesen und ein suedamerikaner (ich hab leider vergessen von wo genau, ich bin mir auch garnicht sicher ob ich ihn schonmal gesehen habe, oder ob mir das nur einer der chinesen erzaehlt hat…). ansonsten sind grade einige aus schweden da und aus den niederlanden. das kibbutz beherbegt auch einige fluechtlinge aus dem sudan, die laut volunteer leader, sehr freundliche leute sind, und mit denen mensch auch gerne ein bier trinken kann, das freut sie naemlich sehr.
morgen frueh um fuenf werde ich anfangen zu arbeiten, auf den feldern. was die genau hier anpflanzen, weiss ich nicht, das werde ich morgen sehen.
so, genug fuer jetzt, evtl. lade ich heute noch ein paar bilder hoch.
koennt ihr denn eigtl. die hebraeischen zeichen nur nicht lesen, oder werden die garnicht erst richtig angezeigt?
שלום מיטבתה

rosmarin und arak

so, jetzt ist endlich mal wieder zeit einen eintrag zu schreiben. ich hab grad gemerkt, dass kommentare moderiert werden muessen, das werde ich mal versuchen abzustellen.
also, erst die zukunft, dann die vergangenheit. ich werde morgen von hier (d.h. yaffo, d.h. tel aviv) nach yotvata fahren, ein kibbutz in der naehe von eilat, also in der wueste. dort werde ich die naechsten knapp 6 wochen bis zum 7.10. mitarbeiten. eigentlich sollte mein freiwilligendienst im jugenddorf anfang september anfangen, aber da in dieser zeit viele juedische feiertage sind (was der jugend-aliyah vor anderthalb wochen eingefallen ist) kann ich dort erst am 7.10 anfangen. und dort das ist das jugenddorf in hadassah neurim, in der naehe von netanya, am mittelmeer. heute nacht werde ich, wie schon erwaehnt in yaffo naechtigen, bei einem meinem onkel bekanntem ehepaar. sehr nette menschen, sehr schoenes grosses haus. aber leider kein usb-kabel, also gibt es erst spaeter fotos.
und nun vergangenheit: der ulpan ist letzten jom chamishi (donnerstag) zuende gegangen, heute sind wir aus jerusalem nach tel aviv gefahren und wurden auf dem weg hierhin immer weniger. schliesslich liegt der ben gurion airport auf dem weg. haha, zueruck nach deutschland, muss ich zum glueck noch nicht.
jerusalem ist zwar eigentlich keine partystadt, aber wer nach einem club sucht, der findet auch einen. zwar mit schlechter musik, aber dafuer umsonst („you want to go inside for free? i can organize it for you“). nunja, je laenger der ulpan, desto laenger die naechte. im uebrigen waechst hier rosmarin als gebuesch. und trotzdem kann mensch ihn getrocknet im supermarkt kaufen.
das mittelmeer ist immernoch eine bessere badewanne, aber lieber badewanne als keine badewanne. zumal das wasser nicht heiss sondern nur lauwarm ist und das ist bei der schwuelen hitze doch noch erfrischend. wohingegen das wasser im toten meer, wo wir am freitag waren, wirklich heiss ist. und salzig. und not tasty.
achja, am freitagabend war ich bei einem freund meiner mutter, einem orthodoxen juden mit mischpacha (familie), kabbalat shabbat feiern. die art der religioesitaet verwundert mich immer wieder aufs neue. „vor dem essen muss ich noch eben ein paar gebete sprechen“, sagte er und tats, d.h. er brabbelte in seinen nicht vorhandenen bart (klingt ein bisschen boese, ist aber nicht so gemeint, weder der fehlende bart noch das brabbeln, mir faellt nur grad kein passenderer ausdrucke ein. vll. nuscheln? obwohl es war auch ein wenig singsang) einige gebete aus der thora, waehrend der rest der mischpacha sich munter weiter unterhielt und manchmal unvermittelt mit einstimmte. das gebet erschien also mehr beilaufig, obwohl es bestimmt ernst gemeint war. aber bei der masse an gebetstexten, liedern und sonstigen ritualen wird das eben irgendwann quasi zur routine.
ich hab wahrscheinlich noch mehr zu erzaehlen, aber fuer heute reichts erstmal. ich bitte meinen wirren schreibstil zu entschuldigen, es war wirklich spaet gestern abend…)
אנכנו לומדים עברית: שלומ מישראל

haifa and stuff

so, die erste woche vom ulpan ist vorbei, das wochenende hat mich nach haifa entfuehrt, wo wir (=einige der teilnehmer des „summer“camps) uns den baiha/schrein, die german colony und den strand angeschaut haben. achja, ausserdem noch die universitaet haifa. desweiteren waren wir in dalia al karmil, einem drusischem dorf. gestern waren wir (=teilnehmer vom ulpan) in yad vashem, wiedereinmal ein sehr eindruecklicher besuch.
inzwischen kann ich meh oder weniger das alphabet, und es werden auch immer mehr vokabeln.
fotos folgen irgendwann mal bald, es sind auch einige sehenswerte dabei :P

shalom chaverim

so, mein erster beitrag aus israel.
wir haben hier schon eine nette zeit bei der „community of latrun“ gehabt. dort haben wir die fenstergitter der pumpstation ausgebaut, entrostet und neu lackiert. arbeit für eine woche, die aber hoffentlich für mehrere jahre hält. ansonsten war latrun eine gelungene einstimmung auf israel: es wurde zwar hauptsächlich deutsch gesprochen, aber auch hier und da englisch und sogar hebräisch. ausserdem gab es pita und humus, der hauptbestandteil vom frühstück und abendessen (das wir meistens selbst, d.h. zu zweit, verspeisten). wir haben zu zweit im sogenannten „türkenturm“ gehaust, der eigtl. für bis zu zehn personen gedacht ist. also, eine sehr angenehme zeit, trotz der hitze, an die wir uns aber recht schnell gewöhnten.
seit gestern sind wir im beit ben yehuda in jerusalem, der zentrale von asf (http://www.asf-ev.de) in israel, um hier hebräisch zu lernen. vorher waren wir mit einigen von der „community of latrun“ bei einem messianisch-jüdischem gottesdienst hier in der nähe. eine durchaus interessante erfahrung, die ich mit gemischten gefühlen im kopf behalten werde. heute ging es mit dem ulpan (hebräisch-kurs) los, wir haben schon ein paar wörter bzw. sätze sowie das komplette alphabet gelernt. wobei das alphabet vor allem heute nachmittag im selbststudium zu vertiefen ist.
ich hab auch schon einige bilder gemacht, da ich aber das verbindungskabel zum computer vergessen habe, gibt es die irgendwann später.
wer sich übrigens fragt, weshalb ich die ganze zeit von „wir“ spreche, der gehe auf die seite von joost (http://juicet.blogsport.de). von dem gibts vll. auch bilder.
so, das wars fürs erste, schöne grüße aus dem sonnigem yerushalaim.

ein wenig vorbereitung

auf dem weg nach israel. fotos vom dezember 06 gibt es hier

toleranz hilft nur den rücksichtslosen

ist zwar schon recht alt, aber ich hab jetzt ja nen blog, und habe nen guten text gefunden.
also bittesehr.

spogblort

mkay.
blogsport ist mein.
vom 29.7. bis zum 5.8. sind wir in einem kloster in latrun zwischen tel aviv und jerusalem. gucken hier



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